In der Schwaikheimer Straße Tribergle hat ein Bewohner in der Nacht zum Freitag eine Kerze nicht ausgemacht
|
Schwaikheim. Eine Kerze hat in der Nacht auf Freitag in einer Dachgeschosswohnung im Tribergle einen Brand ausgelöst. Drei Personen haben dabei eine Rauchvergiftung erlitten. Die Wohnung ist im Moment nicht bewohnbar und muss saniert werden. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von etwa 100 000 Euro aus.
Als die Schwaikheimer Feuerwehr im Tribergle eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl und die Bewohner waren gerade dabei, das Haus zu verlassen. Nachdem die Bewohner der Brandwohnung durch Rauchwarnmelder geweckt worden waren, alarmierten zuerst sie ihre Türnachbarn und alle anderen Hausmitbewohner.
Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr in der Dachgeschosswohnung aus
Bemerkt hat das Feuer eine 58-Jährige in ihrem Zimmer der kleinen Dachgeschosswohnung. Das war gegen 2.30 Uhr. Zunächst versuchte sie laut Polizeibericht, noch selbst das Feuer zu löschen – aber ohne Erfolg. Derzeit geht man davon aus, dass die „vergessene“ Kerze einen Kleiderstapel entzündete und dann der Brand auf die Schlafcouch übergriff, die im Raum stand. Drei Personen mussten aufgrund einer Rauchvergiftung behandelt werden.
Die Schwaikheimer Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle und gelöscht. Drei Trupps mit Atemschutz waren dabei im Einsatz sowie drei sogenannte C-Rohre, mit denen gelöscht wurde.
Kommandant Stefan Rauleder lobt die Zusammenarbeit
Für Stefan Rauleder, der erst im Februar gewählt worden war, war es der erste größere Einsatz als Kommandant. Den Einsatz hat er zusammen mit Dieter Rommel geleitet, den er als „erfahrenen Zugführer“ beschreibt. Die Zusammenarbeit sei mit allen Beteiligten sehr gut verlaufen, so Rauleder auf Nachfrage. Dabei lobt er auch die Zusammenarbeit mit der Winnender Wehr, welche die Schwaikheimer mit sechs Leuten samt Drehleiterfahrzeug beim Einsatz unterstützt hat.
Nachdem das Feuer gelöscht war, lüfteten die Feuerwehrleute die benachbarte Wohnung und das Treppenhaus, indem sie sämtliche Fenster öffneten. Außerdem setzten sie einen Druckentlüfter ein, der den Rauch aus dem Treppenhaus zog, berichtet Rauleder. Die Brandwohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar und muss zunächst saniert werden. Die Bewohner aller anderen Wohnungen konnten nach den Löscharbeiten wieder dorthin zurückkehren.
Quelle: Winnender Zeitung vom 04.03.2017
|
|
 Mit der Drehleiter aus Winnenden brachte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle (Bild: ZVW; Benjamin Beytekin) |
|