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Die große Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr fand in diesem Jahr im und um das Rathaus Winnenden statt. 82 Feuerwehrleute der drei Abteilungen Stadtmitte, Buchenbach und Zipfelbach waren am Samstag daran beteiligt.
Das Übungsszenario sah vor, dass die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand im Parkhaus beim Rathaus gerufen wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass in der Tiefgarage vier PKW brannten und der Brandrauch über die Treppenhäuser von der Tiefgarage ins Rathaus zog. In der Folge konnten viele Mitarbeiter des Rathauses ihre Büros nicht mehr verlassen, weil der stechende Brandrauch sich rasch in den Fluren ausbreitete. Diese galt es für die beteiligen Feuerwehrmänner ebenso zu retten, wie den Brand zu bekämpfen.
"Bei der Hauptübung gehen wir immer vom schlimmsten Fall aus. Es geht darum zu demonstrieren, wie wir dann vorgehen, welche Möglichkeiten und Geräte wir haben", erläutert Feuerwehrkommandant Harald Pflüger. Das diesjährige Szenario forderte äußerste Einsatzbereitschaft und Konzentration von den beteiligten Feuerwehrmännern. In drei Einsatzgruppen aufgeteilt gingen sie die Aufgabe an. 11 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, darunter auch die Drehleiter, waren im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr von 15 Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes und 3 Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienstes Rems-Murr. Außerdem waren zwei Krankentransportwagen des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg im Einsatz. Die Verletzten wurden auch in diesem Jahr wieder von der Jugendfeuerwehr gemimt. Vorbereitet wurde alles vom stellvertretenden Kommandanten Helmut Schirmer, der sich am Ende der Übung zufrieden zeigte. Dennoch wurde der komplette Ablauf der Übung minutiös im Anschluss analysiert. "Denn die Winnender Feuerwehr will ihre Arbeit immer weiter verbessern - zum Wohle der Winnender Bevölkerung", betont Kommandant Harald Pflüger.
Quelle: Blickpunkt Winnenden (21.04.2016)
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 Freiwillige Feuerwehr Winnenden bei der Hauptübung am Rathaus |
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