Schwaikheim. Die Feuerschutzsteuer macht’s möglich, dass das Land Baden-Württemberg den Landkreisen und Kommunen Feuerwehrhäuser, Einsatzfahrzeuge und sonstige Ausrüstung bezuschusst.
Dem Regierungspräsidium Stuttgart stehen im Jahr 2015 zur Förderung der Feuerwehren im Regierungsbezirk Landesgelder in Höhe von rund 9,1 Millionen Euro zur Verfügung, teilt das RP mit. „In diesem Jahr können damit rund 50 Prozent der bei uns beantragten Maßnahmen gefördert werden“, so Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Mit großem Engagement setzen sich Frauen und Männer bei der Feuerwehr für unsere Sicherheit ein. Oft gehen sie dabei selbst ein hohes Risiko ein, um Gesundheit und Leben sowie Hab und Gut anderer zu retten“, bedankt sich Schmalzl bei den Feuerwehrleuten. „Dies verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt. Ich freue mich, dass wir die schwierige und gefährliche Arbeit der über 35 000 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufsfeuerwehren im Regierungsbezirk auch 2015 unterstützen können.“
Neue Fahrzeuge im Regierungspräsidium Stuttgart bezuschusst das Land mit rund 5,2 Millionen Euro. Für Neubau- und Erweiterungsvorhaben werden für 28 Feuerwehrhäuser rund 3,1 Millionen Euro bereitgestellt, für integrierte Leitstellen und digitale Alarmierung sowie sonstige Maßnahmen weitere 0,8 Millionen Euro.
Auf den Rems-Murr-Kreis entfallen folgende Zuschüsse: Schwaikheim (Feuerwehrhausneubau, 320 000 Euro), Spiegelberg (Feuerwehrhauserweiterung, 45 000 Euro), Schorndorf (Rüstwagen, 170 000 Euro), Remshalden Löschgruppenfahrzeug LF 20, 90 000 Euro), Großerlach (Löschfahrzeug, 48 650), Urbach (Gerätewagen GW-L2, 34 000), Rudersberg-Steinenberg (Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W, 38 650 Euro), Winnenden (Gerätewagen GW-T bis neun Tonnen, 15 500 Euro), Weinstadt-Großheppach (Mannschaftstransportwagen, 12 500) sowie Fellbach (Löschgruppenfahrzeug LF 20, 90 000 Euro).
Quelle: Winnender Zeitung vom 31.07.2015
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