Rund 47 Tonnen sind beim Streuobstsammelprojekt zusammengekommen / So viele Teilnehmer wie noch nie
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Winnenden. Rund 47 Tonnen Äpfel haben knapp 1200 Schüler, Kindergartenkinder, Jugendliche sowie etwa 270 Lehrer, Erzieher und Eltern vom 22. September bis 25. Oktober beim Streuobstsammelprojekt aufgelesen, berichtet Projektleiter Heinz Reichert von der Bürgerstiftung.
Das ist laut Reichert seit Bestehen des Projekts, also seit neun Jahren, die höchste Zahl an Teilnehmern und die größte Menge an gesammelten Äpfeln, also ein Doppelrekord.
Beteiligt waren 42 Schulklassen (Grundschulen, Realschule und eine Gymnasiumklasse), vier Kindergärten, vier Jugendgruppen (unter anderem eine von der SV Breuningsweiler, die alleine knapp neun Tonnen Äpfel erntete), die Jugendfeuerwehr (mit vier Einsätzen) und drei Erwachseneninitiativen mit Kindern (unter anderem der Reitverein Winnenden).
Durch das übergroße Obstangebot heuer auf der jährlich ansteigenden Zahl der zum Abernten angebotenen Privatgrundstücke konnten mehr sich zur Teilnahme meldende Schulklassen und Vereine angenommen und eingesetzt werden, berichtet Reichert weiter.
Weil aber auf der anderen Seite wegen der Herbstferien nur begrenzt Sammeltage zur Verfügung standen, mussten auf großen Grundstücken zwei oder gar Sammelgruppen mit bis zu drei Transportanhängern gleichzeitig eingesetzt werden.
Zum Gelingen, also auch zur Freude am Aufsammeln, trug das in den ersten drei Wochen anhaltende trockene Wetter bei. Nur in den letzten beiden Wochen gab es zwei Regentage, an denen das Sammeln ausfallen musste.
Eine Beobachtung von Reichert: Wie in den Vorjahren galt je jünger, desto elanvoller die Apfelernter. Die Abschlussveranstaltung zu dem Projekt, organisiert von der Bürgerstiftung, findet im Januar statt. Dort gibt es dann die jeweiligen Schecks für die Klassenkasse.
Quelle: Winnender Zeitung vom 11.11.2014
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 Projektleiter Peter Reichert gemeinsam mit fleißigen Helfern (Archivbild Winnender Zeitung vom 11.11.2014) |
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