Der erste Hilfstrupp rückt heute ab, die Fellbacher Feuerwehr bleibt bis Freitag
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Mit einer herzlichen Umarmung begrüßte der Meißener Landrat Arndt Steinbach seinen Amtskollegen Johannes Fuchs aus dem Rems-Murr-Kreis. Schon bei der Flut im Jahr 2002 unterstützte man die hochwassergeplagten Anwohner der Porzellanstadt. Auch diesmal sicherte Fuchs weitere Unterstützung zu und konkretisierte seine Hilfsvorhaben: „Wir haben einen Spendentopf eingerichtet und wollen damit einen vom Hochwasser betroffenen Kindergarten wiederaufbauen.“
Die Feuerwehren aus dem Rems-Murr-Kreis sind derweil seit dem frühen Morgen wieder auf den Beinen. Für den ersten Trupp, der am Sonntag ankam, ist es der letzte Tag, an dem sie in Meißen arbeiten. Sie planen, am Donnerstagmorgen wieder in Richtung Heimat zu fahren. Die Fellbacher Truppe übernimmt die restlichen Aufgabengebiete und reist am Freitag nach.
Zufrieden, aber etwas müde, freuen sich die Männer wieder auf die Heimat. „Die Kräfte lassen langsam nach, man spürt es in den Gliedern“, gibt Kommandant Harald Pflüger Auskunft. Ansehen kann man es den Männern kaum, sie arbeiten unablässig. Kreisbrandmeister Andreas Schmidt sieht die Ziele erreicht: „Wir wollten so lang wie nötig und so schnell wie möglich Hilfe bieten. Das ist uns gelungen. Es ist auch eine gute Erfahrung für die Einsatzkräfte. Die Solidarität der Bevölkerung, das Entgegenkommen. Dieser Einsatz hinterlässt einen tiefen Eindruck.“
Quelle: Winnender Zeitung vom 13.06.2013
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 Die Landräte Arndt Steinbach (links) und Johannes Fuchs mit Matthias Haigl, TV-Reporter und Betroffener des Elbe-Hochwassers Bild: Büttner (Winnender Zeitung) |
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